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Haus der Kunst, München

Haus der Kunst, München

Ein Ort und seine Geschichte im Nationalsozialismus (2. Auflage)

Brantl, Sabine

ISBN: 978-3-86906-756-8
Allitera
160 S., Paperback
€ 14.90

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Das Haus der Kunst gehört heute zu den profiliertesten internationalen Orten für moderne und zeitgenössische Positionen in der Kunst. Gleichzeitig birgt das Haus Erinnerungen an die fatale Verbindung von Kunst, Politik und Propaganda im »Dritten Reich«. 1933 von Hitlers Lieblingsarchitekten Paul Ludwig Troost für die Präsentation »deutscher Kunst« konzipiert, war das »Haus der Deutschen Kunst« das erste architektonische Vorzeigeprojekt der NS-Propaganda und avancierte zur medienwirksamen Kulisse für die Selbstinszenierung der nationalsozialistischen Machthaber. Hier fanden bis 1944 alljährlich Leistungsschauen der von Hitler favorisierten Kunst statt. Während Künstler wie Arno Breker, Josef Thorak und Adolf Ziegler mit ihren überdimensionalen Bildern und Plastiken den Blut- und Bodenkult der Nationalsozialisten verherrlichten, wurden die Werke der heutigen klassischen Moderne und deren Schöpfer wie zum Beispiel Oskar Kokoschka, Wassily Kandinsky oder Paul Klee als »entartet« verdammt und an den Pranger gestellt.




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Rezensionen

Das Münchner Haus der Kunst
Angesichts der überragenden Bedeutung des Baus erstaunt es, dass erst jetzt mit dem vorzüglich lesbaren, gut illustrierten Bändchen von Sabine Brantl eine erste Geschichte des Gebäudes und seiner Planung entstand.
Berliner Zeitung 1.10.2007


Museum stellt sich der Vergangenheit
Mit dem Buch »Haus der Kunst, München« erinnert das berühmte Museum an seine finstere Geschichte während des Nationalsozialismus. Autorin Sabine Brantl spannt den Bogen vom Brand des Vorgängerbaus, des Kunstmuseums »Glaspalast«, im Jahr 1931 über die Hitler-Diktatur bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Frankenpost 20.7.2007


Instrument der Nazis. Haus der Kunst arbeitet seine NS-Geschichte auf
München ist ein zentraler Ort nationalsozialistischer Kunstpräsentation gewesen, schreibt Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) im Vorwort des Buches. Die Stadt habe sich instrumentalisieren lassen. Um so wichtiger sei es, dem Haus der Kunst einen wichtigen Platz in der Topographie des Erinnerns der Stadt zu geben.
Nordbayerischer Kurier 20.7.2007